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Die Verfolgung der Duisburger Sinti in der NS-Zeit

1. April 2020 · Zentrum für Erinnerungskultur, Stadt Duisburg

Begleitbroschüre des Zentrums für Erinnerungskultur der Stadt Duisburg zur Wanderausstellung "Rassendiagnose: Zigeuner" des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma. Die Broschüre dokumentiert die Verfolgung und Deportation der Duisburger Sinti-Familien 1939–1944 und erzählt in Kurzbiografien die Geschichten von sechs Familien und Einzelpersonen: Familie Rosenberg, Christine Lehmann, Franz Lehmann, Rigo Seeger, Selma Atsch und Hildegard Lagrenne.

Franz Lehmann, der das Vernichtungslager Auschwitz überlebte und nach Duisburg zurückkehrte, war der Großvater von Mario Reinhardt, dem heutigen 1. Vorsitzenden des Duisburger Sinti Verein e.V. Ergänzt wird die Broschüre durch eine Graphic Novel zur Verfolgungsgeschichte von Hildegard Lagrenne, die später eine überregional bekannte Bürgerrechtlerin der Sinti und Roma wurde, sowie eine ausführliche Chronologie der NS-Verfolgungspolitik gegenüber Sinti und Roma in Duisburg.

Mehr zur Ausstellung selbst – ihrer pandemiebedingt verschobenen Eröffnung und der Geschichte hinter ihrem Titelfoto – im Veranstaltungseintrag "Rassendiagnose: Zigeuner".

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